In seinem neuen Programm muss Atze feststellen: Die Welt ist reif für eine Revolution. Denn in einer Welt, in der jeder zweite Jugendliche einen Geigerzähler für einen Dirigenten hält und die Nah-Ost-Krise in Polen vermutet, in der unsere Kinder den Bodymaßindex eines Marzipanbrotes vorweisen und weniger Bewegung am Tag haben als die Polkappen, in der verhartzvierte Ex-Prominente uns für 14 Tage den Dschungelaffen geben und dabei ganz nebenbei beweisen, dass die Krone der Schöpfung nur ein missglückter Versuch war, muss was passieren. Viva la Revolution, wenn ein ehemaliger Postchef mit 20 Millionen Rentenabfindung jetzt den Gürtel enger schnallen muss, viva la Revolution, wenn eine Supermarktkette wie Lidl von einer Stiftung zur Stasizentrale mutiert und viva la Revolution, wenn Mütter sich in einer TV-Show durchtauschen lassen, wie PET-Flaschen am Kiosk.
Stereo Total in Nürnberg
Die Stilrichtung der Berliner Band ist eklektisch und wurde beschrieben als "40% Chanson, 20% R'n'R, 10% Punkrock, 3% DAF-Sequenzer, 4% Jacques Dutronc-Rhythmique, 7% Brigitte Bardot and Serge Gainsbourg, 1,5% Cosmonaute, 10% really old synthesizers, 10% 8-bit Amiga-sampling, 10% transistor amplifier, 1% really expensive and advanced instrument".
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